„Wenn Kinder zu Täter*innen werden“ – Ansätze zum Symptomverständnis sowie praxisorientierte Handlungsschritte

→ Kurs-Nr. 219/26

Wann:
17./18.11.2026

 

Anmeldefrist:
03.11.2026

 

Uhrzeit:
Tag 1: 10:00 – 17:00 Uhr
Tag 2: 09:00 – 16:00 Uhr

 

Wo:
Kinderschutzbund-Akademie NRW, Wuppertal

 

Kosten:
320,- € (inkl. Tagesverpflegung)

 

Referentin:
Birgit Köppe-Gaisendrees

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 14

 

Inhouse: ja

 

Barrierefrei: nein

Der pädagogische Alltag mit Kindern/Jugendlichen, die aggressives, provokantes, eigen-/fremdverletzendes Verhalten zeigen, bringt pädagogische Fachkräfte oft an Grenzen. Daraus resultierend entstehen Hilflosigkeit und Überforderungen im pädagogischen Alltag und Umgang mit diesen Kindern/Jugendlichen. Längst hat der Begriff „Systemsprenger“ Einzug gehalten in die Fachwelt.
In diesem Seminar geht es darum Ansätze zu entwickeln, sich mit den Anamnesen der Kinder und Jugendlichen auseinander zu setzen und schließlich im Sinne eines Symptomverständnisses Verhaltensweisen zu reflektieren und zu verstehen, um bestenfalls ein effektives Handlungskonzept erarbeiten zu können. Die Fortbildung ist praxisorientiert: sowohl Fallbeispiele aus der beruflichen Erfahrung der Referentin als auch und insbesondere Fallarbeit der TT finden Raum.

 

Zielgruppe
Fachkräfte, die in ihrer beruflichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, die ein entsprechendes Verhalten zeigen.

 

Ziel

  • Reflexion der kindlichen Anamnesen
  • Hypothesenbildungen zum Fallverstehen
  • Verstehen und Einordnen möglicher Symptombildungen von Kindern und Jugendlichen
  • Handlungssicherheit

 

Inhalte

  • Exkurs Gewalt (-formen) und Auswirkungen
  • Vernachlässigung und Auswirkungen
  • Bedeutung von Bindung
  • Exkurs: Trauma und Traumafolgestörungen
  • Kritische Erziehungsstile und mögliche Folgen
  • (erlernte) Hilflosigkeit bei Kindeseltern
  • Praktische Fallarbeit
  • Interventionsmöglichkeiten und Grenzen

Online Anmeldung