Traumapädagogisches Handeln im Elementarbereich – eine interkulturelle Aufgabe

Traumapädagogisches Handeln im Elementarbereich – eine interkulturelle Aufgabe

→ Kurs-Nr. 302/26

Wann:
16./17.06.2026

 

Anmeldefrist:
02.06.2026

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr (1. Tag)
09:00 – 16:00 Uhr (2. Tag)

 

Wo:
Kinderschutzbund-Akademie NRW, Wuppertal

 

Kosten:
290,– € (inkl. Tagesverpflegung)

 

Referentin:
Katrin vom Hoff

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 14

 

Inhouse: ja

 

Barrierefrei: nein

Schon lange vor dem Ukraine-Krieg arbeiteten pädagogische Fachkräfte mit Kindern und Familien, die ihre Heimat verlassen mussten. Viele von ihnen haben traumatische Erfahrungen gemacht, deren Folgen sie oft ein Leben lang begleiten. Doch wie äußern sich psychische Traumata? Warum reagieren Kinder anders als Erwachsene? Und welche Rolle spielt der kulturelle Hintergrund? In diesem Kurs geht es um ein grundlegendes Verständnis für Trauma, seine Auswirkungen und traumasensible Handlungsweisen im pädagogischen Alltag. Ziel ist es, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, das Sicherheit bietet und die Entwicklung der Kinder fördert.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Familienzentren

 

Ziel

  • Sensibilisierung für mögliche Belastungsreaktionen von Kindern und Eltern in der Folge traumatisch-wirkender Erfahrungen
  • Grundlagenkenntnisse traumasensiblen Handelns und Verstehens
  • Aufbau und Vertiefung eines kulturbewussten Handelns und Verstehens
  • Übertragungsansätze in den pädagogischen Alltag

 

Inhalte

  • Trauma verstehen
  • Belastungen erkennen
  • Fluchterfahrungen und ihre Auswirkungen:
    Warum reagieren Kinder anders auf traumatische Erlebnisse?
  • Kulturelle Prägungen berücksichtigen
  • Wenn Trauma nicht endet: Sequentielle Traumatisierung und ihre Folgen
  • Wenn Trauma weitergegeben wird: Die Mechanismen der transgenerationellen Traumatisierung
  • Aus der Praxis lernen: Fallbeispiele diskutieren und individuelle Lösungen entwickeln

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