Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Behinderung

→ Kurs-Nr. 215/26

Wann:
10.11.2026

 

Anmeldefrist:
26.09.2026

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr

 

Wo:
Bildungszentrum der Bergischen Diakonie, Wuppertal

 

Kosten:
230,- € (inkl. Tagesverpflegung)

 

Referentinnen:
Doris Wanken

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 14

 

Inhouse: ja

 

Barrierefrei: ja

Kinder und Jugendliche mit Behinderung sind statistisch gesehen zwei- bis dreimal häufiger von sexualisierter Gewalt betroffen als junge Menschen ohne Behinderung. Täter*innen suchen gezielt Kinder und Jugendliche aus, die sexualisierte Gewalt nicht erkennen und davon nicht berichten können. Zudem sind Kinder und Jugendliche mit Behinderung häufig auf Unterstützung angewiesen, haben jedoch oft nicht die Freiheit, diese selbst zu wählen, was das Risiko einer Gefährdung erheblich erhöht.

 

Pädagogische Fachkräfte fragen sich oft, wie sie sexualisierte Gewalt erkennen und Kinder und Jugendliche mit Behinderung davor schützen können. Der Kurs geht auf diese Fragen ein und vermittelt wie Sie in Ihrem Praxisfeld ganz konkret Intervention und Prävention umsetzen können.

 

Zielgruppe
pädagogische Fachkräfte der freien und öffentlichen Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe

 

Ziel

  • Sensibilisierung für die spezifischen Risiken, die Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Bezug auf sexualisierte Gewalt betreffen.
  • Sensibilisierung für Anzeichen von sexualisierter Gewalt.
  • Handlungssicherheit im Umgang mit sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Behinderung.
  • Methodische Handlungssicherheit in der Prävention von sexualisierter Gewalt.

 

Inhalte

  • Formen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Behinderung
  • Statistische Daten
  • Lebenssituation und besondere Vulnerabilität von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
  • Erkennen von möglichen Anzeichen und Symptomen von sexualisierter Gewalt
  • Psychosexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
  • Förderung der Selbstbestimmung
  • Schaffung eines sicheren Umfelds
  • Methoden und Materialien zur präventiven Arbeit, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen abgestimmt sind
  • Fallwerkstatt

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