Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im Inklusiven Kinderschutz

Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im Inklusiven Kinderschutz

→ Kurs-Nr. 229/26

Wann:
15./16.06.2026

 

Anmeldefrist:
01.06.2026

 

Uhrzeit:
10:00 – 17:00 Uhr (1. Tag)
09:00 – 16:00 Uhr (2. Tag)

 

Wo:
Bildungszentrum der Bergischen Diakonie, Wuppertal

 

Kosten:
395,– € (inkl. Tagesverpflegung)

 

Referentinnen:
Britta Widdig,
Doris Wanken

 

Teilnehmer*innen:
Maximal 15

 

Inhouse: ja

 

Barrierefrei: ja

Kinder und Jugendliche mit Behinderung haben ein erhöhtes Risiko, von körperlicher, psychischer, sexualisierter Gewalt sowie Vernachlässigung betroffen zu sein. Das im Jahr 2021 in Kraft getretene Kinder- und Jugendstärkungsgesetz nimmt deren Schutzbedürfnisse stärker in den Blick und schafft neue Strukturen im inklusiven Kinderschutz. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung aktiv zu fördern, ist dabei ein fortlaufender Prozess, der das Fundament für einen gelingenden inklusiven Kinderschutz bildet. Beteiligung ist in diesem Zusammenhang mehr als nur eine einzelne Maßnahme – sie ist vielmehr eine Haltung. Dies bedeutet, dass alle Kinder und Jugendlichen mit Behinderung in einer Umgebung leben, in der sie ihre Rechte kennen, sich gehört fühlen und mitbestimmen können.

 

In dieser Fortbildung möchten wir daher praxisorientiert vermitteln, was Gelingensbedingungen für Teilhabe und Beteiligung sind, wie Kinder und Jugendliche mit Behinderung aktiv mitwirken können und wie barrierefreie Kommunikation, zum Beispiel mit einfacher Sprache und Piktogrammen, gestaltet werden kann.

 

Zielgruppe
Pädagogische Fachkräfte der freien und öffentlichen Jugendhilfe, Lehrkräfte

 

Ziel

  • Sensibilisierung für die Lebenssituation von Kindern/Jugendlichen mit Behinderung und deren Familien
  • Sensibilisierung für deren spezifische Schutzbedürfnisse und Risikofaktoren
  • Handlungssicherheit in der Gefährdungseinschätzung
  • Kenntnisse über Möglichkeiten barrierefreier Kommunikation

 

Inhalte

  • Begriffsklärung und Formen von Behinderungen
  • Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und deren Familien
  • Formen von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und
    Risikofaktoren
  • Herausforderungen für Fachkräfte im Kinderschutz
  • Fallverstehen und Gefährdungseinschätzung unter Berücksichtigung der
    Behinderungsform und des Entwicklungsalters
  • Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
  • Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung (Setting, Methoden, Fragetechniken, Verwendung von einfacher Sprache und Piktogrammen, etc.)
  • Institutionelle Rahmenbedingungen für den inklusiven Kinderschutz
  • Multiprofessionelle Zusammenarbeit und Netzwerkarbeit
  • Fallwerkstatt

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